Leistung
Prüfungen
Bei uns werden die Gürtelgrade nicht verschenkt. Wir spekulieren auch nicht darauf, die Trainingsmotivation von Schülern durch vorgezogene Prüfungen zu erhöhen. Denn das Ziel eines Schülers sollte nicht der nächste Gürtel sein, sondern das nächste Taekwondo Training, in dem er alles gibt um alles zu lernen was es zu lernen gibt.
Was zählt, ist diese Leistungsbereitschaft.
Es gibt Mindestwartefristen bis zur nächsten Prüfungsmöglichkeit, aber kein Anrecht auf eine Prüfung. Ob und wann jemand reif für die nächste Stufe ist, entscheidet der Meister.
Im Traditionellen Taekwondo geht es um die Entwicklung des ganzen Menschen. Sowohl die geistige als auch die körperliche Entwicklung wird gefördert durch die Anforderungen, die das Training an den Menschen stellt. Was für den einen schwer zu erreichen ist, erscheint dem anderen ganz einfach. Dafür fällt einem anderen ganz leicht, was einem selbst sehr schwierig vorkommt. So ist eben jeder Mensch anders. Die Begleitung Ihres individuellen Weges (Do) und die Sorge um Ihr persönliches Wachstum gehört mit zu den Aufgaben Ihres Meisters.
Miteinander wachsen
Wir schauen über den eigenen Tellerrand.
Wir geben unser Bestes, behaupten aber nicht die Besten zu sein – deshalb versuchen wir uns im Austausch mit anderen ständig weiter zu entwickeln!
Über Schul- und Landesgrenzen hinaus pflegen wir den Kontakt zu anderen Schulen des Traditionellen Taekwondo. Wir laden diese zu unseren Events ein und freuen uns umgekehrt auf Einladungen von außerhalb.
Respekt & Vertrauen
Respekt
Auch der Respekt beruht auf Gegenseitigkeit. Das Verhältnis von Schüler zu Meister und von Meister zu Schüler ist kein einfaches.
Wir sind uns bewußt, dass die Ausübung des Traditionellen Taekwondo nur einen, wenn auch sehr wichtigen Teil in Ihrem Leben ausmacht. Den anderen Teil verbringen Sie mit Ihrer Arbeit, der Familie, Freunden und anderen Beschäftigungen.
Unsere Taekwondo-Terminliste ist daher überschaubar und auf wesentliche Events im Jahr beschränkt.
Wir vertrauen auf die Anziehungskraft des Taekwondo, es ist in unseren Augen kontraproduktiv, Mitglieder anders als durch das Taekwondo selbst halten zu wollen.
Vertrauen
Die Beziehung zwischen Meister und Schüler sollte zudem von gegenseitigem Vertrauen geprägt sein. Der Schüler darf darauf vertrauen, dass der Meister sein Bestes im Sinn hat, dass er durch die jahrelange Trainingserfahrung ein gut geschultes Auge hat, das den Fortschritt seines Schülers immer im Blick hat.
Der Meister soll darauf vertrauen können, dass der Schüler stets sein Bestes gibt, um zu lernen und zu wachsen. Und zwar auf der körperlichen und geistigen Ebene.
Konzentration aufs Wesentliche
Sie haben es selbst sicher auch schon bemerkt: Auch im Wellness- und Fitnessbereich gibt es Modeerscheinungen.
Die Trends wechseln, Fitnessschwerpunkte verändern sich, unvermittelt tauchen neue Namen auf, ohne dass der Inhalt wirklich neu wäre. Auch werden nicht selten aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse dahingehend uminterpretiert, dass alter Wein in neue Schläuche gefüllt werden kann.
Das Wesentliche ist bereits seit langem bekannt: Vernünftige Bewegung macht uns stark und ausdauernd. Sie macht uns schnell, widerstandsfähig und erhöht unsere Lebensqualität beträchtlich.
Im Traditionellen Taekwondo steckt ein ganzes Universum. Über viele Generationen hinweg wurden Bewegungen und Ablaufmuster im Taekwondo beständig verbessert. Diese kräftigen unseren Körper für all die vielfältigen Aufgaben und machen ihn stark und widerstandsfähig. Darüber hinaus wird unser Geist offen und flexibel. Nicht selten bietet das Training im Traditionellen Taekwondo die Möglichkeit sich wirklich frei zu fühlen.

